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Frau Holle (CH 1971)

"Es war einmal eine Witwe, die hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere häßlich und faul ..."

So beginnt das Märchen von Frau  Holle, die ihre Betten schüttelt, bis es auf der Erde schneit. Es ist die Geschichte von der Goldmarie und Pechmarie, die in einer poetischen Verfilmung durch bekannte Schauspieler zu neuem Leben erweckt wird.

Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft auf der einen, Neid  und Raffgier auf der anderen Seite - Gold und Pech sind die Belohnung.
Ein Märchen voll  tiefer Weisheit aus der Sammlung der Gebrüder Grimm

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Ein Grimm'sches Märchen, das zu den schönsten der ganzen Sammlung gehört. Rudolf Jugert inszenierte den Film mit viel Liebe zum Detail. Ein märchenhafter Film.
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Filminformationen
Regie: Rudolf Jugert
Drehbuch: Heinz Bothe-Pelzner
Produktion:
 Ullstein AV
Erstaustrahlung: 11.04.1977
Spieldauer:
20 Minuten
Autor:
Brüder Grimm
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Besonderheit

Der Film wurde vom Schweizer Fernsehen für die deutsche und rätoromanische Schweiz (SF DRS) (Zürich) produziert. Er gehört zu einer Reihe von Kurzfilmen, die Jugert 1971 für das Schweizer Fernsehen produzierte.
"Frau Holle", der im Jahr 1971 gedreht wurde, erlebte erst am 11. April 1977 seine Premiere.

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Darsteller

Frau Holle: Lotte Brackebusch
Mutter:
Gerda-Maria Jürgens
Blondmarie:
Monika Kaufmann
Schwarzmarie:
Manuela Van Boogh

Fotos: Screenshots
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 Erschienen auf VHS
VHS
VHS
   
     

Autor Marcel Zischg

Marcel Zischg, geboren 1988 in Meran, aufgewachsen in Naturns im Vinschgau.
Nach dem Schulabschluss an der Handelsoberschule „Franz Kafka“ in Meran folgt das Studium der Germanistik in Innsbruck.
Unter dem Titel „Sehnsucht“ erschien im Jahr 2010 Zischgs Erzählung „Das Haus“ in der Studentenzeitschrift „Der Kaktus“ der Universität Innsbruck.
Im August 2012 schloss Zischg sein Bachelorstudium in Germanistik ab. Seit Oktober 2012 studiert er wieder Germanistik, diesmal als Masterstudium. Mitte 2013 wird Zischgs erster Erzählband „Familie am Bach“ im Provinz-Verlag in Südtirol erscheinen.

Diese Filmversion des Märchens von Rudolf Jugert (1907-1979) ist kurz und beschränkt sich auf die wesentlichen Handlungsmomente und Bilder des Grimmschen Märchens.
Trotzdem entsteht keineswegs der Eindruck eines Films, der einzelne Szenen zu oberflächlich übergeht. Durch liebevoll dargestellte Kulissen und Schauspieler wird jede Szene prägnant abgerundet. Ein besonderes Kolorit erhält der Film durch eine liebevolle Filmmusik, die auch Szenenübergänge markiert.
Hervorzuheben ist zudem, dass das Ende des Films eine Erkenntnis bereithält, wodurch der Film eine für Kinder gelungene Abgeschlossenheit gewinnt: Pechmarie (im Film genannt „Schwarzmarie“) und ihre Mutter erkennen ihre Schlechtigkeit durch Frau Holle und bekehren sich zum Guten – eine pädagogisch wertvolle Botschaft, die Kindern vermittelt, wie wichtig es ist, aus eigenen Fehlern zu lernen.


06.08.2014

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