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Die Schneekönigin (FIN 1986)

Wenn die Sterne des Himmels auf’s Neue geboren werden, dann wird derjenige, der das Eis mit dem schwarzen Schwert zerschlägt, in den Besitz des grünen Steines kommen.
Die Krone der Dunkelheit gewinnt ihre Kraft zurück, wenn der grüne Stein sie erleuchtet. Dann wird nichts mehr so sein wie vorher. Das Wasser verwandelt sich in Kristall, die Sonne hüllt sich in Reif, der Mond erbleicht zu Silber. Die Zeit bleibt stehn.

So lautet die Prophezeiung...

Zwei Kinder, Kai und Gerda, spielen am Strand. Das Mädchen findet im Sand eine Spieldose mit einer tanzenden Ballerina und drei geheimnisvoll schimmernden Knöpfen. Gerda schenkt die Knöpfe ihrem kleinen Freund.

In der Nacht hat Kai einen Traum.

Ein in eiskaltes, gleißendes Licht getauchtes, faszinierend schönes Wesen entführt ihn in die kalte Unendlichkeit des nächtlichen Himmels. Die Schneekönigin braucht die Hilfe des Jungen, denn nur er ist in der Lage, mit seiner menschlichen Wärme den magischen grünen Stein aus dem Eis zu befreien. Erst dann kann die eisige Nacht die absolute Herrschaft über die Welt antreten und die Erde in Dunkelheit und Kälte erstarren lassen.

Kais einzige Chance wären die glänzenden Kmöpfe, doch die Schneekönigin reißt sie ihm ärgerlich von der Jacke und wirft sie zurück auf die Erde. Der Junge ist der Beherrscherin der Finsternis ausgeliefert. Sein Herz beginnt zu gefrieren. Er vergisst seine Freundschaft und Liebe zu Gerda und wird zum willenlosen Werkzeug in den Händen der schönen, aber gefährlichen Schneekönigin.

Auch Gerda hat einen Traum.

Zusammen mit unzähligen kleinen Ballerinas tanzt sie wie ein Schmetterling auf einer sonnenuberfluteten Sommerwiese. Plötzlich funkelt zwischen den Blumen einer von Kais
Knöpfen. Gerda ahnt die Gefahr, in der ihr Freund schwebt und macht sich sofort auf die Suche nach ihm.
lhr Weg führt sie in das Haus einer abgetakelten Tänzerin, die kleine Mädchen mit verzauberten Schokoladenherzen verführt, alles Gewesene zu vergessen, um sie dann in Rosen auf den Tapeten zu verwandeln. Gerade noch rechtzeitig kann Gerda den Versuchungen widerstehn und fliehen. Sie hat Kai und ihre Suche nach ihm nicht vergessen.

ln der Nähe eines Schlosses findet das Mädchen den zweiten Knopf, und ein Narr behauptet, ihr Kai sei inzwischen der Gemahl der Schlossherrin, einer verspielten Prinzessin, geworden.
Gerda ist verzweifelt und lässt sich von dem Narren zu den Schlossherren führen, die sich zwar als äusserst seltsames Paar herausstellen, aber von Kai nichts wissen. Die Geschichte der Herumirrenden rührt den Prinzen und die Prinzessin, und sie statten Gerda mit Kleidern, Kutsche und Dienern aus, damit sie ihre Reise bequem fortsetzen kann. Doch das erweist sich fast als fatales Verhängnis.

Die üppig herausgeputzte Reisegesellschaft erweckt schnell das lnteresse von Räubern, die reichliche Beute wittern. Gerda muss die Nacht in der wenig gemütlichen Gesellschaft grausamer, betrunkener und zotenreißender Straßendiebe verbringen. lhre Andersartigkeit und ihre Verzweiflung erregen jedoch das brummige lnteresse einer Räubertochter, die kurzerhand beschließt, Gerda zu befreien und sie in einen verzauberten Rentierschlitten zu setzen, der geradewegs zum Eispalast der Schneekönigin fährt.

Kais Herz ist von all dem unberührt, dpch seine eisige Beherrscherin spürt die Gefahr, die von dem liebenden Mädchen ausgeht, und sie schleudert Gerda in eine tiefe Eisspalte. Eine alte Frau, die Grenzgängerin zwischen Tag und Nacht, zwischen Schwarz und Weiß, findet sie dort. Sie, die Zauberin des Nordens, weiß um die Geheimnisse und Pläne der Schneekönigin, und sie weiß um Mittel und Wege, diese Pläne mit Gerdas Hilfe zu verhindern.

Gerda macht sich auf die letzte, gefährliche Etappe ins Reich der eiskalten Nacht. lm Schloss findet sie endlich Kai: Blau vor Kälte und blind gegen seine kleine Freundin. Gerda nimmt den Kampf mit der grausamen Herrscherin auf. Mit Hilfe der magischen Knöpfe und durch ihre Liebe können sie und Kai die Schneekönigin vernichten.

Zwei Kinder, Kai und Gerda, spielen am Strand. Sie vergraben im Sand eine Spieldose mit einer tanzenden Ballerina.

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Filminformationen
Regie: Päivi Hartzell
Drehbuch: Päivi Hartzell
Kamera:
Henrik Paersch, F. S. C.
Ton:
Paul Jyräla
Schnitt:
Anne Lakanen, Oli Soinio
Musik:
Jukka Linkola
Kostüme:
Meeri Nieminen
Maske:
Helena Lindgren
Requisite:
Kerttu Ruuskanen
Produktion:
Neofilmi Oy, Helsinki
Produzent: Päivi Hartzell
Kinostart: 18.12.1986 (Finnland)
Erstausstrahlung:
01.01.1990 (DFF 1)
DVD-VÖ:
16.10.2008
Spieldauer:
83 Minuten
Autor:
Hans Christian Andersen
Originaltitel: Lumikuningatar
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Besonderheit
Bester Finnischer Spielfilm 1986

Anjalankaski Filmpreis 1987
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Darsteller
Schneekönigin: Satu Silvo
Gerda:
Outi Vainionkulma
Kai:
Sebastian Kaatrasalo
Hexe:
Tuula Nyman
Narr:
Esko Hukkanen
Geliebter:
Prijo Bergström
Frau des Räubers: Saara Pakkasvirta
Zauberin: Elina Salo
Prinzessin: Juulia Ukkonen
Prinz: Paavo Westerburg
Räubertochter: Marja Pyykkö
Eisbär: Reijo Tuomi
Grenadiere: Jari Leino, Toni Partanen
Wächter des Windes: Jukka Perkiö, Ari Tenhula
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