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Die Gänsemagd (BRD 1957)

Alle Kinder kennen und lieben dieses Märchen vom treuen Pferd Falada, von Kürdchen, dem lustigen Gänsejungen, von der demütigen Königstochter, die zu ihrem gegebenen Wort steht.
Diese Geschichte will beweisen, dass Treue, Glaube und Reinheit in Tat und Gedanken gegen Untreue, Bosheit und Selbstsucht siegen.

Die böse Kammerjungfer überredet die Prinzessin, mit ihr die Kleider zu tauschen, um den ihnen unbekannten Prinzen, den die Königstochter heiraten soll, auf die Probe zu stellen. Die Kammerjungfer Malice zwingt die Prinzessin zu dem  Schwur, nicht von diesem Tausch zu verraten.

Im Schloß angekommen, gibt sich die Kammerjungfer als Prinzessin aus und die Prinzessin muß erzwungene Dienste verrichten. Falada,  das  geheimnisvolle  Pferd, von welchem gesagt wird, das es sprechen könne, soll von der der bösen Kammerjungfer getötet  werden.

Die Tat mißlingt ihr, wie letzlich alle Intrigen. Der alte König wird durch Kürdchen, dem kleinen Gänsehirten, auf das Geheimnis, welches die Gänsemagd umgibt, hingewiesen.
Als die Gänsemagd sich kämmt und Kürdchen in kindlicher Liebe sie um eine Strähne ihrer goldenen Haare bittet, weil er doch sein Goldstück hergegeben habe, um Falada vor dem Schinder zu retten, singt die Gänsemagd heiter, geheimnisvoll: "Weh, Weh, Windchen, nimm Kürdchen sein Hütchen und lass ihn sich mit jagen bis ich mich gepflochten fein und glatt und er so das Nachsehn hat!"
Der Wind nimmt auch tatsächlich das Hütchen und jagt Kürdchen über  Stock und Stein. Immer wird das Hütchen in komischen  Situationen weitergezaubert.

Der alte König versucht hinter das Geheimnis dieser "Gänsemagd" zu kommen und weil sie sich weigert zu sprechen, da sie unter "freiem Himmel geschworen" habe, keinem Menschen etwas zu verraten, bringt sie der König dazu, dem "Ofen" ihr Leid zu klagen.
So hört der König auf der anderen Seite an der Ofentür die wahre Geschichte und  am  Tage  des Hochzeitsfestes erzählt er beim Tanz das Gleichnis von der schönen Königstochter, der Gänsemagd und der falschen Kammerjungfer.
Er bringt die Böse dazu, ihr eigenes Urteil zu sprechen, das, von der wahren Braut abgemildert, den Kindern im Publikum ein Symbol für menschliche Größe ohne Rachegefühle gibt.

Die Komiker des Films sind die heiteren Reiterhelden Hinz und Hunz, zwei Burschen, die stets das Gute wollen und stets das Dümmste tun. Diese beiden in ihren komischen Szenen, Falada, das sprechende Pferd, die vielen Reiterszenen - geben neben der spannenden Haupthandlung dem Film genügend Raum, um das Belehrende nicht merken zu lassen.

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"Die Schönsten Märchen der Gebrüder Grimm" sind eine einzigartige Sammlung meisterhafter Werke aus bekannten deutschen Filmstudios. Diese Filme sind mehrfach national und international ausgezeichnet und überzeugen durch ihre liebevolle und aufwendige Machart. Märchen- und Filmsammler sind von diesem Unterhaltungsschatz begeistert. 
Noch heute werden sie  teilweise in ausgewählten Filmtheatern gespielt.

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Filminformationen
Regie: Fritz Genschow
Drehbuch: Fritz Genschow
Kamera: Gerhard Huttula
Schnitt: Erika Petrick
Ton: Heinz Weissert
Musik: Richard Stauch
Maske:
Ellen Sickendiek
Bauten:
Siegfried Kiok
Kostüme: Grete Görlich
Aufnahmeleiter:
Erwin Dräger
Produzent:
Fritz Genschow
Produktion:
 Genschow-Film
Drehorte: Schlosspark Glienicke
(Johannitertor, auch Greifentor), Dorfkirche Marienfelde (Westturm, Eingangsportal), Villa Monheim,
Atelier Wannsee, Schloss
Charlottenburg (Rückseite zum Park),
Schlosspark Charlottenburg (Hohe Brücke, auch: Schlossbrücke; vorderer Teil des Barockgartens)
Drehbeginn:
04.09.1957
Drehende:
05.10.1957
Kinostart:
01.12.1957
(BRD/Gloria-Palast)  
Spieldauer:
78 Minuten
Autor:
Brüder Grimm
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Besonderheit
Fritz Genschows letzter Märchenfilm fürs Kino.
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Darsteller

Prinzessin Rosemargret: Rita-Maria Nowotny
König:
Fritz Genschow
Königin:
Renée Stobrawa
Kammerzofe Malice:
Renate Fischer
Prinz Friedbert:
Günter Hertel
Kürdchen:
Peter Hack
Kunz:
Ernst Draeger
Hinz:
Alexander Welbat

Fotos: Screenshots
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